DIE SATZUNG
der RuneQuest Gesellschaft e.V.

§ 1) Name und Sitz
1  Der Verein fĂŒhrt den Namen „RuneQuest-Gesellschaft e.V.“.
2  Sitz des Vereins ist Bremen.

§ 2) Zweck
Zweck des Vereins ist die Förderung und Pflege der auf dem Basic-Role-Playing basierenden Spielen und deren Hintergrundwelten, so wie der Hintergrundwelt Glorantha und dessen Spielsystemen; weiterhin die BeschĂ€ftigung mit den historischen, mythologischen und ethnologischen Grundlagen des Fantasy-Rollenspiels. Er veranstaltet dazu Spielerteffen, veröffentlicht Publikationen, nimmt zu Regel- und Hintergrundfragen Stellung und trifft weitere zur Erreichung des Vereinszwecks geeignete Maßnahmen.

§ 3) GemeinnĂŒtzigkeit
Der Verein produziert eigene Produkte, vertreibt Spielmaterialien und veranstaltet Spielertreffen im eigenem Namen und auf eigene Rechnung. Diese UmsĂ€tze werden gemĂ€ĂŸ dem Umsatzsteuergesetz, dem Körperschaftssteuergesetz und Gewerbesteuergesetz ordnungsgemĂ€ĂŸ bei Finanzamt Bremen versteuert. Der Verein ist hierbei nicht gewinnorientiert sondern arbeitet nach ökonomischen GrundsĂ€tzen. Es findet keinerlei GewinnabfĂŒhrung an Zweite statt, da Gewinne ausschließlich fĂŒr Aufwendungen neuer Projekte dienen. Mittel des Vereins dĂŒrfen nur fĂŒr die satzungsmĂ€ĂŸigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe VergĂŒtungen begĂŒnstigt werden.

§ 4) GeschÀftsjahr
GeschÀftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Das erste RumpfgeschÀftsjahr endete am 31.12 1991.

§ 5) Mitgliedschaft
1   Mitgliedschaft des Vereins kann jede natĂŒrliche Person und jede juristische Person des privaten oder öffentlichen Rechts werden.
2  Ăœber den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft wird erworben durch die schriftliche Benachrichtigung des Vorstandes.
(3) Die Mitgliedschaft endet
(a) mit dem Tode des Mitgliedes,
(b) durch schriftliche AustrittserklĂ€rung, gerichtet an ein Vorstandsmitglied; sie ist nur zum Ende des Kalenderjahres unter Einhaltung einer KĂŒndigungsfrist von 6 Wochen zulĂ€ssig,
(c) durch Ausschluß aus dem Verein
4  Ein Mitglied, das in erheblichem Maße gegen die Interessen des Vereins verstoßen hat, kann durch Beschluß des Vorstandes ausgeschlossen werden. Vor dem Ausschluß ist das betroffene Mitglied persönlich oder schriftlich zu hören. Die Entscheidung ĂŒber den Ausschluß ist schriftlich zu begrĂŒnden und dem Mitglied mit Einschreiben gegen RĂŒckschein zuzustellen,
5  wenn ein Mitglied dem Verein zwei JahresbeitrĂ€ge schuldet. Der Verein behĂ€lt sich das Recht vor, die ausstehenden BeitrĂ€ge vom ehemaligen Mitglied einzutreiben.

§ 6) Organe
Die Organe des Vereins sind:
1. Der Vorstand
2. Die Mitgliederversammlung

§ 7) Der Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden und dem 3. Vorsitzenden. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten.
(2) Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewĂ€hlt. Er bleibt solange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes wĂ€hrend der Amtsperiode aus, wĂ€hlt der Vorstand ein Ersatzmitglied fĂŒr den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes.
(3) Mitgliedern, die der Wahl des Vorstandes nicht persönlich beiwohnen können, steht es frei, ihre Stimme einem der anwesenden Mitglieder zu ĂŒbertragen. Jedem Mitglied kann nicht mehr als eine zusĂ€tzliche Stimme so ĂŒbertragen werden. Als Nachweis der Übertragung des Stimmrechts genĂŒgt eine schriftliche, unterzeichnete ErmĂ€chtigung des vertretenen Mitglieds, die dem Wahlleiter vor Beginn der Wahl vom vertretenden Mitglied vorgelegt werden muß.

§ 8) Die Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung ist in jedem zweiten Kalenderjahr vom 1. Vorsitzenden unter Einhaltung einer Einladefrist von 4 Wochen durch persönliche Einladung mittels Brief oder Veröffentlichung im Vereinsmagazin einzuberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.
(2) Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes und dessen Entlastung,
b) Wahl des Vorstandes,
c) Festsetzung der Höhe der MitgliedsbeitrÀge,
d) BeschlĂŒsse ĂŒber SatzungsĂ€nderung oder Vereinsauflösung.
(3) Der Vorstand hat unverzĂŒglich eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder mindestens ein Viertel der Mitglieder die Einberufung schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der GrĂŒnde fordert.
(4) Über die BeschlĂŒsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem ProtokollfĂŒhrer unterzeichnet ist.

§ 9) MitgliedsbeitrÀge
Die MitgliedsbeitrĂ€ge sind JahresbeitrĂ€ge und jeweils am 1. Januar eines Jahres im voraus fĂ€llig. Über die Höhe des Jahresbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 10) Auflösung des Vereins und Anfall des Vereinsvermögens
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fĂ€llt das Vermögen des Vereins an das Deutsche Spielemuseum Hamburg, das es ausschließlich fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke zu verwenden hat.


Stand: Mai 2002